Dauer der Reanimation – wie lange muss man reanimieren?

Für Ersthelfende gibt es keine feste Reanimationsdauer. Maßnahmen fortführen, bis professionelle Hilfe übernimmt oder eindeutig normale Atmung zurückkehrt.

Soforthilfe bei Herz-Kreislauf-Stillstand

CPR fortsetzen, bis der Rettungsdienst übernimmt, die Person eindeutig wieder normal atmet oder die Situation gefährlich wird. Nicht vorzeitig abbrechen.

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Für Ersthelfende gibt es keine feste Reanimationsdauer. Du reanimierst so lange, bis: 1) der Rettungsdienst übernimmt, 2) die Person eindeutig wieder normal atmet, 3) die Situation für dich gefährlich wird oder 4) du körperlich nicht mehr weiterhelfen kannst. Es gibt keine Zeitgrenze, nach der du abbrechen sollst. Professionelle Entscheidungen über den Abbruch der CPR dürfen nicht auf Laien übertragen werden.

Eine der häufigsten Fragen nach einer Reanimation ist: Wie lange hätte ich weitermachen sollen? Die Antwort der Leitlinien 2025 ist klar: Es gibt für Laienhelfer keine feste Reanimationsdauer. Die CPR wird fortgesetzt, bis der Rettungsdienst übernimmt, die Person eindeutig wieder normal atmet oder die Situation gefährlich wird.

Dieser Artikel klärt auf, welche Kriterien relevant sind – und welche nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine feste Zeitgrenze für Laienhelfer.
  • CPR fortsetzen, bis der Rettungsdienst übernimmt.
  • Helferwechsel alle 2 Minuten, um die Qualität zu erhalten.
  • AED weiter einsetzen und den Sprachanweisungen folgen.
  • Leitstellenkontakt aufrechterhalten – nicht auflegen.
  • Einzelne Atemzüge sind keine normale Atmung.

Keine feste Reanimationsdauer

Die Leitlinien 2025 stellen klar: Für Ersthelfende gibt es keine feste Zeitgrenze, nach der die CPR abgebrochen werden soll. Die CPR wird fortgesetzt, bis einer der folgenden Punkte eintritt:

1. Der Rettungsdienst übernimmt die Maßnahmen. 2. Die Person atmet eindeutig wieder normal. 3. Die Situation wird für den Helfer gefährlich. 4. Der Helfer ist körperlich nicht mehr in der Lage, weiterzumachen.

Professionelle Entscheidungen über den Abbruch der CPR – z. B. nach 20 oder 30 Minuten – dürfen nicht auf Laien übertragen werden. Diese Entscheidungen trifft der Rettungsdienst auf Basis medizinischer Kriterien, die Laien nicht beurteilen können.

Helferwechsel und AED

Bei mehreren Helfern: Alle 2 Minuten wechseln, um die Kompressionsqualität zu erhalten. Bei alleinigem Helfer: So lange weitermachen, wie körperlich möglich. Die Leitstelle kann helfen, weitere Helfer zu organisieren.

Den AED weiter einsetzen und den Sprachanweisungen folgen. Nach jedem Schock sofort mit der CPR fortfahren. Der AED überwacht den Rhythmus und gibt Anweisung.

Leitstellenkontakt aufrechterhalten

Wenn du mit der Leitstelle verbunden bist, beende das Gespräch nicht. Die Leitstelle kann dich durch die Reanimation begleiten, den AED koordinieren und den Rettungsdienst einweisen. Sie sagt dir auch, wann du die CPR beenden kannst – in der Regel, wenn der Rettungsdienst übernimmt.

Einzelne Atemzüge nicht als normale Atmung werten

  • Einzelne Atemzüge oder Schnappatmung sind keine normale Atmung. Die CPR nur unterbrechen, wenn die Atmung eindeutig normal und regelmäßig ist.
  • Beurteile nicht anhand von Pupillen oder Hautfarbe. Diese Parameter sind für Laien unzuverlässig und kein Kriterium für den Abbruch der CPR.
  • Professionelle Entscheidungen über den Abbruch der CPR dürfen nicht auf Laien übertragen werden. Der Rettungsdienst trifft diese Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen

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Quellen und wissenschaftliche Grundlagen

Zuletzt fachlich aktualisiert: 2025-10-15Redaktion: Redaktion erstehilfe.guide (Fachredaktion Erste Hilfe)

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